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Beiblatt

Die Turnierordnung, gelesen

Fassung Jänner 2026, gültig ab 1.1.2026. Die Regeln, nach denen dieses Buch rechnet, in einfachen Worten und mit dem Paragraphen daneben. Die grauen Kästen sagen, was wir daraus machen. Im Zweifel gilt das Original.

Altersklassen

§ 8. Das Kalenderjahr entscheidet, nicht der Geburtstag.

Wer im Kalenderjahr 16 wird, gilt das ganze Jahr als 16, auch im Jänner. Bei Schülern, Junioren und Jugend zählt das Alter des älteren Partners. Bei den Senioren müssen beide Partner über einer Grenze liegen, ab Senioren II mit je einer eigenen Grenze für den jüngeren und den älteren.

Jahrgänge für 2026
AltersklasseGeburtsjahrgang
Schülerälterer Partner 2015 und später
Junioren Iälterer Partner 2013 bis 2014
Junioren IIälterer Partner 2011 bis 2012
Jugendälterer Partner 2008 bis 2010
Allgemeine Klasseälterer Partner 2010 oder früher
Senioren Ijüngerer Partner 1996 oder früher
Senioren IIälterer Partner 1981 oder früher, jüngerer Partner 1986 oder früher
Senioren IIIälterer Partner 1971 oder früher, jüngerer Partner 1976 oder früher
Senioren IVälterer Partner 1961 oder früher, jüngerer Partner 1966 oder früher

Wechsel und Doppelstarts

  • Der Wechsel in die nächste Altersklasse passiert zum Jahresende. Die Startklasse bleibt. Die Aufstiegspunkte werden im Verhältnis zur neuen Punktegrenze umgerechnet und abgerundet. Beispiel aus dem Leitfaden: 60 von 80 Punkten sind 75 Prozent, in der neuen Klasse werden daraus 52 von 70.§ 8 Pkt 3
  • Von der Jugend in die Allgemeine Klasse gehen keine Punkte mit, nur die Startklasse.§ 8 Pkt 3, § 9 Pkt 2
  • Ab dem Jahr, in dem der ältere Partner 16 wird, darf ein Jugendpaar zusätzlich in der Allgemeinen Klasse starten. Dafür gibt es ein eigenes Startbuch, das bei null beginnt. Spätestens am 1. Jänner nach dem 18. Geburtstag ist der Wechsel Pflicht.§ 8 Pkt 1 und 3
  • Schüler dürfen bei Junioren I mittanzen, Junioren I bei Junioren II, Junioren II bei der Jugend. Punkte und Start werden für die eigene Altersklasse angerechnet.Leitfaden zu § 8 Pkt 2
  • Senioren IV dürfen auch bei Senioren III starten, III bei II, II bei I. Alle Senioren dürfen zusätzlich in der Allgemeinen Klasse starten, wenn sie dafür eine Lizenz gelöst haben.§ 8 Pkt 4
  • Für die Punktegrenze zählt die Altersgruppe, in die das Paar nach dem Alter gehört, nicht die, in der es gerade gestartet ist.ÖTSV-Info 1/2024

Startklassen

§ 9 und § 10 Pkt 1. Fünf Klassen von D bis S, nicht jede Altersgruppe hat alle.

Jedes Paar beginnt in der D-Klasse, wenn keiner der beiden Partner schon eine höhere Klasse hat. Sonst gilt die höhere der beiden. Standard und Latein werden getrennt geführt: Ein Paar kann in Standard B und in Latein D stehen. Die Zahl auf jeder Sprosse ist die Punktegrenze für den nächsten Aufstieg.

Je Altersgruppe die Startklassen von D bis S und dazwischen die Punkte, die für den Aufstieg nötig sind. Zu jedem Aufstieg kommen zehn Pflichtstarts.

  1. Allgemeine Klasse
    DAufstieg ab 900
    CAufstieg ab 1 500
    BAufstieg ab 1 300
    AAufstieg ab 1 600
    S
  2. Senioren I, Standard
    DAufstieg ab 900
    CAufstieg ab 1 500
    BAufstieg ab 1 300
    AAufstieg ab 1 600
    S
  3. Senioren I, Latein
    DAufstieg ab 900
    CAufstieg ab 1 500
    BAufstieg ab 1 800
    S
  4. Senioren II bis IV, Standard
    DAufstieg ab 1 400
    CAufstieg ab 2 400
    BAufstieg ab 2 000
    AAufstieg ab 2 600
    S
  5. Senioren II bis IV, Latein
    DAufstieg ab 1 400
    CAufstieg ab 2 400
    BAufstieg ab 2 800
    S
  6. Jugend
    DAufstieg ab 900
    CAufstieg ab 1 500
    BAufstieg ab 1 000
    A
  7. Junioren
    DAufstieg ab 1 000
    CAufstieg ab 1 800
    B
  8. Schüler
    DAufstieg ab 1 000
    C

Punkte bis zur nächsten Klasse, dazu immer zehn PflichtstartsPunkte nur für die Statistik, kein AufstiegSonderklasse, keine Aufstiegspunkte mehr

  • Senioren Latein hat keine A-Klasse. Von B geht es direkt in die S-Klasse, mit 1.800 Punkten bei Senioren I und 2.800 bei Senioren II bis IV.§ 9 Pkt 1
  • In der höchsten Klasse einer Altersgruppe, also Schüler C, Junioren B und Jugend A, werden Punkte zwar eingetragen, sie haben aber nur statistischen Wert. In der Sonderklasse gibt es keine Aufstiegspunkte mehr.§ 8 Pkt 3, Leitfaden zu § 10 Pkt 7
  • Breitensport ist keine Startklasse. Wer ein Startbuch hat, darf dort nicht antreten, und es gibt keine Punkte.§ 9 Pkt 3
  • Mehr als eine Partnerschaft gleichzeitig ist nicht erlaubt, auch nicht in verschiedenen Disziplinen oder Altersklassen.§ 9 Pkt 1
  • Für eine Kombinationsmeisterschaft muss ein Paar in einer Disziplin S-Klasse und in der anderen mindestens B-Klasse sein.§ 9 Pkt 5

Punkte

§ 10 Pkt 4. Zwischen 10 und 100 Punkten je Start, je nach Platz und Feldgröße. Meisterschaften zahlen mehr.

Bei einem Bewertungsturnier bekommt das Siegerpaar 100 Punkte, das letzte Paar 10. Dazwischen fällt die Kurve zuerst steil und dann flach: Der zweite Platz verliert viel gegenüber dem ersten, der vorletzte kaum etwas gegenüber dem letzten. Bei Meisterschaften und Landesmeisterschaften wird die Tabelle um die Hälfte erhöht, also 15 bis 150, bei Österreichischen Meisterschaften verdoppelt, also 20 bis 200.

0501001502001.2.3.4.5.6.7.8.9.10.11.12.Platz bei 12 Paaren
  • Österreichische Meisterschaft: 20 bis 200
  • Landesmeisterschaft: 15 bis 150
  • Bewertungsturnier: 10 bis 100
Die Zahlen für 12 Paare
PlatzÖMM/LMBT
1.200150100
2.16912784
3.14010570
4.1158658
5.937046
6.745537
7.574329
8.443322
9.332517
10.261913
11.211611
12.201510

Die Formel hinter den Tabellen, aus dem Leitfaden zu § 10 Pkt 4:

Punkte = Min + (Max − Min) · ((Paare − Platz) / (Paare − 1))²

  • Bei geteilten Plätzen zählt für alle der bessere Platz. Vier Paare auf Platz 5 bis 8 bekommen alle die Punkte für Platz 5.§ 10 Pkt 4
  • Punkte gibt es nur, wenn mindestens zwei Paare am Start waren.§ 10 Pkt 1
  • Wer als Sieger oder Aufsteiger in der nächsthöheren Klasse mittanzen darf, bekommt die dort geholten Punkte in der eigenen Klasse gutgeschrieben, und der Start zählt als Pflichtstart. Das gilt auch für A-Paare in der Sonderklasse.§ 10 Pkt 6, Leitfaden zu Pkt 7
  • Ist ein Paar allein in seiner Klasse, tanzt es in der nächsthöheren mit Startnummer und Wertung mit. Gibt es die nicht, tanzt es eine Runde ohne Wertung mit und bekommt dafür die Punkte für den letzten Platz, also 10, 15 oder 20, und einen Pflichtstart.§ 10 Pkt 7
  • Bei Kombinationsmeisterschaften wird dieselbe Punktezahl in beide Startbücher eingetragen, Standard und Latein, samt je einem Pflichtstart.Leitfaden zu § 10 Pkt 4
  • Starts im Grenzverkehr, also in Deutschland, der Schweiz, Tschechien, der Slowakei und Ungarn, zählen wie ein Bewertungsturnier in Österreich. Das Paar muss das Ergebnis selbst melden.§ 10 Pkt 4, Leitfaden zu § 3
  • Wer an einem Tag anderswo startet, an dem die eigene Landesmeisterschaft oder die ÖM der eigenen Klasse stattfindet, bekommt die dort geholten Punkte nicht anerkannt.§ 16 A Pkt 2

Aufstieg

§ 10 Pkt 2 bis 4. Punkte und zehn Pflichtstarts, dann geht es von selbst hinauf.

  1. 1

    Punktegrenze der eigenen Klasse erreicht?

    Die Grenzen stehen in der Leiter oben. Erreicht oder überschritten, beides zählt.

  2. 2

    Zehn Pflichtstarts in dieser Klasse?

    Allg. Kl., Senioren

    Alle zehn im Inland. Paare aus Vorarlberg und Tirol brauchen sieben im Inland.

    Schüler bis Jugend

    Im In- oder Ausland, das ist egal.

  3. 3

    Beides erfüllt?

    Dann erfolgt der Aufstieg zwangsläufig, ohne Antrag. In der neuen Klasse beginnen Punkte und Pflichtstarts bei null.

  • Sobald die Punkte für den Aufstieg beisammen sind, ist ein Start im Grenzverkehr nicht mehr erlaubt, auch wenn Pflichtstarts fehlen.§ 10 Pkt 4
  • Klassensieger einer Österreichischen Meisterschaft dürfen per Erklärung an die Turnierleitung sofort aufsteigen, unabhängig von den Punkten. Wer bis zum Ende des Turniers nichts erklärt, bekommt die Punkte.§ 10 Pkt 3
  • Das Siegerpaar und jedes aufgestiegene Paar darf noch am selben Tag in der nächsthöheren Klasse mittanzen.§ 10 Pkt 6
  • Der Sportausschuss kann Punktegrenzen und Pflichtstarts anpassen. Die aktuellen Werte stammen aus der ÖTSV-Info 1/2024.§ 10 Pkt 4

Partnerwechsel

§ 10 Pkt 6a. Punkte gehören der Person, nicht dem Paar, und ziehen bei einem Wechsel um.

  1. 1

    In welcher Klasse startet das neue Paar?

    In der höheren der beiden Klassen. Der Partner aus der niedrigeren Klasse wird hinaufgestuft.

  2. 2

    Wessen Punkte und Pflichtstarts nimmt das Paar mit?

    verschieden

    Die des Partners aus der höheren Klasse.

    gleich

    Die des Partners mit mehr Aufstiegspunkten. Das andere Konto verfällt.

  3. 3

    Was, wenn das Paar wieder auseinandergeht?

    unter 5 Starts

    Beide gehen zurück in ihre Klasse von vor dem Wechsel, aber Punkte und Pflichtstarts beginnen bei null. Der Sportausschuss prüft Härtefälle, wenn es erkennbar keine Gefälligkeitspartnerschaft war.

    ab 5 Starts

    Beide behalten die Klasse, in der sie gemeinsam gestartet sind.

  4. 4

    Rückversetzung auf Antrag

    Ein neues Paar kann beim Sportausschuss bis zu zwei Klassen tiefer beantragen, gerechnet von der höheren Klasse. Dann stehen beide bei null. Das geht nur, wenn in den letzten 36 Monaten keine Rückversetzung stattgefunden hat, und die Rückversetzung bleibt auch dann, wenn danach kein gemeinsamer Start folgt.

  • Wer länger als 18 Monate bei keinem Turnier war, kann auf Antrag des Klubs eine Klasse tiefer gestuft werden.§ 10 Pkt 5
  • Bei einem Klubwechsel gilt ab dem Tag der Abmeldung eine Startruhe von drei Monaten, außer der alte Klub verzichtet schriftlich darauf.§ 6 Pkt 6

Turnierarten

§ 3, § 5, § 6 und § 13 Pkt 7. Welche Tabelle gilt, hängt davon ab, was das Turnier ist.

TurnierartWer starten darfPunkteWertungsrichter
Staatsmeisterschaftnur ÖTSV-Paare; S-Klasse Standard und Latein, Kombination, Formation LateinÖM-Tabelle, in der S-Klasse keine Punkte7, davon 4 aus dem Ausland
Österreichische Meisterschaftnur ÖTSV-Paare; D bis A, Schüler bis Senioren, Professional DivisionÖM-Tabelle, 20 bis 2007
Landesmeisterschaft, Meisterschaft des Bundeslandesalle ÖTSV-PaareM/LM-Tabelle, 15 bis 1507
Bewertungsturnieroffen im GrenzverkehrGrundtabelle, 10 bis 100mindestens 5
Einladungsturnier, Openeingeladene Klubs oder Verbändekeine Aufstiegspunktenach WDSF
TeamkampfMannschaftenkeine Aufstiegspunkteauch ein neutraler möglich
  • Wer eine ÖM gewinnt, ist „Österreichischer Meister“ der Klasse, wer eine Staatsmeisterschaft gewinnt, „Staatsmeister“. Die Sieger aller anderen Klassen sind „Klassensieger“.§ 3 Pkt 2
  • Nennungsschluss ist bei allen Turnieren zehn Kalendertage vor dem Turniertag: Turnier am Samstag, Nennungsschluss am Mittwoch der Vorwoche um 23:59 Uhr. Nach der Nennung ist das Paar startverpflichtet.§ 5 Pkt 3 j, § 6 Pkt 2
  • Bei ÖM und Staatsmeisterschaften gibt es keine Nachnennungen.§ 6 Pkt 3
  • Am Tag der eigenen Landesmeisterschaft oder der ÖM in der eigenen Klasse darf ein Paar nirgends sonst starten, auch nicht in der anderen Disziplin. Ausgenommen sind internationale Turniere, zu denen der ÖTSV das Paar entsendet.§ 16 A Pkt 2
  • Eine Startklasse findet nur statt, wenn mindestens zwei Paare am Start sind.Leitfaden zu § 10 Pkt 1

Ablauf eines Bewerbs

§ 12 Pkt 5, § 14 und Anhang 2. Von der Vorrunde bis zum Finale.

Ein Bewerb läuft über eine Vorrunde, bei Bedarf eine oder mehrere Zwischenrunden und die Endrunde. Die Turnierleitung legt vorher fest, wie viele Paare in die nächste Runde kommen, und jeder Wertungsrichter vergibt in jedem Tanz genau so viele Kreuze. Die Kreuze werden addiert, die Paare mit den meisten kommen weiter.

  • Aus keiner Runde dürfen mehr als die Hälfte der Paare ausscheiden. Ausnahme ist die letzte Zwischenrunde vor dem Finale, wenn der Bewerb mindestens drei Runden hat.§ 12 Pkt 5 f
  • Bei Kreuzgleichheit kommen alle betroffenen Paare weiter. Wären dann mehr als acht Paare im Finale, gibt es eine weitere Zwischenrunde. Geplant sind sechs Finalpaare.§ 12 Pkt 5 f
  • Im Finale gibt jeder Wertungsrichter jedem Paar in jedem Tanz einen Platz, jede Ziffer nur einmal. Die Auswertung folgt dem Skating-System. Für die Platzierung zählt allein das Finale.§ 14 A Pkt 2, § 12 Pkt 5 e
  • Bei ÖM und Staatsmeisterschaften wird verdeckt gewertet: Die Wertungen werden frühestens nach dem letzten Tanz gezeigt. Sonst entscheidet die Turnierleitung, ob offen oder verdeckt.§ 14 B Pkt 2
  • Ergibt auch das Skating-System einen Gleichstand, wird der Platz geteilt.Leitfaden zu § 14 B
  • Zwischen zwei Runden derselben Klasse liegen mindestens fünf Minuten. Bei der S-Klasse einer Meisterschaft liegen zwischen Semifinale und Finale mindestens zehn.§ 12 Pkt 5 g
  • Bewertungsturniere dürfen zwei weitere Formen nutzen. Die Hoffnungsrunde, ab 18 Paaren: Die besten 8 der Vorrunde sind direkt im Semifinale, die übrigen tanzen um 4 weitere Plätze. Das Kleine Finale: Die im Semifinale ausgeschiedenen Paare tanzen ein eigenes Finale mit Platzwertung, wenn es mindestens drei sind.Anhang 2

Wertungsrichter

§ 13 und Anhang 3. Wer wertet, und wonach.

  • Startet ein Verwandter ersten oder zweiten Grades oder der eigene Partner, ist die Person für dieses Turnier als Wertungsrichter ausgeschlossen. Ein Paar kann einen Wertungsrichter nicht ablehnen.§ 13 Pkt 4 und 5
  • Innerhalb einer Klasse wechseln die Wertungsrichter nicht. Fällt einer aus, wird er nicht ersetzt, und seine bisherigen Wertungen zählen nicht.§ 13 Pkt 6
  • Jeder wertet für sich, ohne Programmheft und ohne Handy, und vergleicht die Paare miteinander, nicht mit früheren Ergebnissen oder nach Klub.§ 13 Pkt 8

Wertungsgebiete, in der Reihenfolge ihres Gewichts

WertungsgebietTeilgebiete
1MusikTakt, Rhythmus, Musikalität
2Balancenstatische Balance, dynamische Balancen, Führung
3Bewegungsablaufim Raum, im Verlauf einer Energieeinheit, eines Elements
4CharakteristikDarstellungsform, Umsetzung im Wettkampf, persönliche Interpretation

Die Reihenfolge ist eine Rangfolge. Lässt sich ein Feld schon im Takt oder im Rhythmus unterscheiden, kommen die weiteren Gebiete nicht mehr zum Zug. Der Schwierigkeitsgrad ist kein Wertungsgebiet. Wer einen Tanz abbricht, bekommt in diesem Tanz die schlechteste Wertung.

Tänze

§ 11. Zehn Tänze, ihr Tempo und wer welche tanzen muss.

Tempo
TanzTakte pro Minute
Langsamer Walzer28 bis 30
Tango31 bis 33
Wiener Walzer58 bis 60
Slowfox28 bis 30
Quickstep50 bis 52
Samba50 bis 52
Cha-Cha-Cha30 bis 32
Rumba25 bis 27
Paso Doble60 bis 62
Jive42 bis 44
Pflichttänze
KlasseStandardLatein
D, Schüler bis JugendLW, TG, QUCC, RU, JI
D, Allgemeine Klasse und SeniorenLW, TG, WW, QUSA, CC, RU, JI
C, SchülerLW, TG, WW, QUSA, CC, RU, JI
C bis S, alle übrigenLW, TG, WW, SF, QUSA, CC, RU, PD, JI
Breitensport, Schüler bis JugendLW, TGCC, JI
Breitensport, Allgemeine Klasse und SeniorenLW, TG, QUSA, CC, JI
  • Jeder Tanz dauert mindestens eineinhalb und höchstens zwei Minuten.§ 11 Pkt 4
  • In der D-Klasse und in den C-Klassen gilt eine Schrittbegrenzung nach den Technikbüchern. Ein Gremium prüft sie bei ausgewählten Turnieren. Wer sie verletzt, wird auf den letzten Platz gesetzt, bei einem geringen Verstoß verwarnt.§ 11 Pkt 5 und 6
  • Hebefiguren sind im gewerteten Teil verboten.§ 11 Pkt 7

Kleidung

§ 10 Pkt 8. Je höher die Klasse, desto mehr ist erlaubt.

Für die D- und C-Klassen schreibt der ÖTSV selbst vor: keine Pailletten, kein Strass, nichts Transparentes oder Hautfarbenes, und kein Turnierkleid. Ab der B-Klasse gilt die Kleiderordnung der WDSF, bei Schülern und Junioren I in eigenen Kapiteln. Im Breitensport ist Alltagskleidung vorgeschrieben.

Die ganze Kleiderordnung, samt Intimzone und Körperbereich, den Tabellen nach Altersgruppe und dem Dresscode der Funktionäre, steht auf einem eigenen Beiblatt.

Leistungsnadeln

§ 15. Für erste bis dritte Plätze bei genehmigten Turnieren.

NadelPlätze 1 bis 3oder im Ausland in der S-Klasse
Bronze10
Silber25
Gold5015
Gold mit Brillant10030
  • Klubturniere und Teamkämpfe zählen nicht. Ab fünf Paaren zählen drei Plätze, bei vier Paaren zwei, bei drei Paaren einer.§ 15, Leitfaden
  • Wer die Punkte für den Aufstieg schon beisammen hat, sammelt in dieser Klasse keine Plätze mehr für die Nadel.Leitfaden zu § 15

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Die übrigen Ordnungen stehen auf eigenen Beiblättern: die Kleiderordnung, der Grenzverkehr und die Werbeordnung. Welche Fassung wann galt, steht unter Fassungen.

Formationen (Anhang 1), Solobewerbe, die Professional Division, die Pflichten von Veranstaltern und Turnierleitung und die Sanktionen (§ 16) sind hier nur gestreift oder gar nicht behandelt. Sie ändern nichts an den Punkten und Klassen von Paaren. Wer sie braucht, findet sie im Original.

Licht

Automatisch folgt der Einstellung des Geräts.